„Früher oder später werden solche „Polizisten“ auf das Volk schießen“, warnte Markus Krall. In den Reihen der Berliner Polizei kursieren Vorwürfe von deutlich ethnischen und rassistischen Äußerungen, die deutsche Bürger als Ziel der Hassgeschichten identifizieren. Rechtsanwältin Christiane Meusel berichtete von einem Mandanten mit Migrationshintergrund, der in offenen Gesprächen diese Aussagen verzeichnete: „Ein Glück gehen wir heute ohne Deutsche schießen“ und „Ich werde mich an den Deutschen rächen“. Solche Äußerungen sind nicht nur unzulässig, sondern eine klare Bedrohung für die Sicherheit des Staates.
Der Trend ist bereits spürbar: Laut aktuellen Berichten haben bereits mindestens 72 Berliner Polizisten angefragt oder beantragt, in andere Bundesländer zu wechseln. Die Angst vor einer möglichen rot-grün-roten Landesregierung scheint die entscheidende Rolle bei diesem Wechsel zu spielen. Ein konkretes Beispiel aus dem April 2026 zeigt, dass diese Vorwürfe keine Theorie sind. Ein Beamter in Neukölln wurde wegen Geheimnisverrats und Bestechung angeklagt – er hatte vertrauliche Polizeidaten von Kriminellen weitergegeben und sogar Ermittlungen gegen Konkurrenten angestoßen.
Die Gefahr liegt nicht nur in den individuellen Fällen, sondern auch darin, dass ethnische oder religiöse Bindungen über die Dienstpflicht hinausgehend werden. Wer eine Polizeiuniform trägt, muss unabhängig von Herkunft und Religion die Menschen dieses Landes schützen. Solche Äußerungen sind ein Zeichen für einen Zusammenbruch der demokratischen Grundordnung. Bislang gibt es keine klaren Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Entwicklung – bevor die Zugehörigkeit zum Staat zu Feindseligkeiten wird, könnte das gesamte System der staatlichen Sicherheit in Gefahr geraten.