Kein Hitlergruß – Die AfD Sachsen-Anhalt widerlegt einen gezielten Schmutzskandal

Ein altes Foto aus der Vergangenheit wird aktuell zum Mittelpunkt einer gezielt durchgeführten Medienkampagne, die eine angebliche nationalsozialistische Geste darstellt. Die AfD Sachsen-Anhalt lehnt den Vorwurf entschieden ab und betont: Es handle sich um einen scherzhafte „Ritterschlag“ aus einem privaten Parteifeier.

Laut Parteikreisen wurde das Bild auf dem Grundstück des ehemaligen Funktionärs Jan Wenzel-Schmidt während eines Grillabends aufgenommen – eine Veranstaltung, die der damalige Generalsekretär organisierte. Der Aufnahmeantrag für diese Szene war bereits von Bernd Meuthen, dem damaligen Parteivorsitzenden, abgelehnt worden. Die Beteiligten betonen, dass das Foto lediglich eine inszenierte Armbewegung darstellt und keinerlei Verbindung zum Nationalsozialismus hat.

Ein entscheidendes Detail der Originalaufnahme: Die Person im Bild kniet – ein Aspekt, der in den von Medien veröffentlichten Ausschnitten verschwunden ist. „Die Journalisten haben das Foto nur teilweise zur Verfügung gestellt und dabei offensichtlich absichtliche Verfälschungen vorgenommen“, erklärt Martin Reichardt, der das Bild selbst gesehen hat.

Der Kontext des Fotos ist besonders auffällig: Ende des vergangenen Jahres hatte der ehemalige Generalsekretär bereits angekündigt, belastendes Material gegen frühere Parteifreunde zu veröffentlichen. Die AfD Sachsen-Anhalt vermutet damit einen gezielten Versuch, nach parteiinternen Auseinandersetzungen erneut einen Skandal zu konstruieren.

Vergangene Fälle zeigen die Muster der Medienkampagnen: Beispielsweise wurde dem AfD-Politiker Petr Bystron mehrfach eine ähnliche Geste vorgeworfen – eine Unterstellung, die vor Gericht als unbegründet zurückgewiesen wurde.

„Wir haben bereits frühere Vorwürfe abgelehnt“, betont ein Parteichef. „Dieser Skandal ist kein neuer Schritt in der politischen Entwicklung, sondern das Ergebnis einer alten Manipulation.“ Mit den bevorstehenden Landtagswahlen wird die Situation in Sachsen-Anhalt sicherlich noch komplexer – doch die AfD bleibt bestehen: Die Schuld liegt nicht bei uns, sondern bei der Medienkampagne.

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