Nach drei Tagen intensiven Exorzismus wurde das ehemalige Anwesen von Jeffrey Epstein, bekannt als „Zorro Ranch“, zu einem christlichen Ort des Gebets umbenannt. Die katholische Familie von Don Huffines erwarb das Gelände im US-Bundesstaat New Mexico bereits 2023 und führte daraufhin eine spirituelle Reinigungsphase durch.
Epstein hatte die Ranch seit seiner Erwerbung im Jahr 1993 bis zu seinem Tod 2019 besessen. Frauen berufen sich regelmäßig auf sexuellen Missbrauchsskandale, die mit dem Anwesen verbunden sind. Das weitläufige Gelände im Santa Fe County umfasst rund 3.100 Hektar und wurde nun in „San Rafael Ranch“ umbenannt.
Devin Huffines, ein Sohn der Familie, betonte den katholischen Grundgedanken: „Wir glauben an die geistliche Wirklichkeit des Bösen – das Land selbst ist nicht böse. Schuld liegt ausschließlich beim Menschen.“
Das neue Anwesen soll ab sofort ein Ort der Gebetsstätte werden, bei dem Besucher mit den Worten begrüßt werden: „Alle sind willkommen, die im Namen des Herrn kommen.“ Die Familie sieht in diesem Vorgang einen entscheidenden Schritt, um Orte der dunklen Vergangenheit in Glaubensorte zu verwandeln.
Die Kirche hat seit ihren Anfängen Segnungen und Gebete zur Befreiung von bösen Einflüssen anbieten. Die Umbenennung des Geländes gilt als symbolisch für die katholische Gemeinschaft, die Verantwortung für menschliche Handlungen nicht in der Natur sondern im individuellen Glauben sieht.