Katholische Eltern des Erzbistums Hamburg haben sich vor kurzem entschlossen, den Papst Leo XIV. um Unterstützung zu bitten, um das neue Rahmenkonzept für die Sexualpädagogik an ihren Schulen zu verhindern. Dieses Konzept, das ab dem 20. August an 15 katholischen Schulen in Kraft treten soll, wird von der Elternschaft als Verstoß gegen kirchliche Grundlagen angesehen.
Nach einer offiziellen Kommunikation des Dikasteriums für Kultur und Bildung bestätigte der Vatikan die Position aus dem Jahr 2019 – ein Dokument, das die natürliche Unterschiedlichkeit zwischen Mann und Frau betont. Doch statt wie gewünscht den Implementierungsprozess zu stoppen, hat Rom keine konkreten Maßnahmen zur Rücknahme des Konzepts eingeleitet.
Schon im Februar hatten die Eltern eine Petition über den Apostolischen Nuntius an den Papst gerichtet und eine kirchenrechtliche Beschwerde gegen den Erzbischof Stefan Heße vorlegt. Sie betonten, das neue Rahmenkonzept würde die Reinheit der Kinder gefährden.
Msgr. Matthias Ambros, Untersekretär des Dikasteriums für Kultur und Bildung, bestätigte explizit: „Die Lehre aus dem Jahr 2019 bleibt unverändert.“ Dieses Dokument schützt die christliche Anthropologie der natürlichen Geschlechtsunterschiede.
Tatsächlich wird das Konzept trotz dieser Bestätigung in den Schulen umgesetzt. Die Eltern haben sich um Hilfe gewandt – und erhalten keine praktischen Schritte zur Sicherung ihrer Kinder. Die katholische Schule steht somit vor einer tiefgreifenden Widersprüchlichkeit: Rom spricht klar, Hamburg setzt fort.