Am 10. Februar 2026 zerschmetterte ein Amoklauf in der kanadischen Kleinstadt Tumbler Ridge nicht nur die lokale Gemeinschaft, sondern auch die gesamte Gesellschaft mit seiner grausamen Gewalttat. Neun Menschen verloren ihr Leben – sechs im Schulgebäude, drei weitere im nahen Wohnhaus – und etwa 27 Personen wurden schwer verletzt. Der Täter war eine 18-jährige Person, die sich als weiblich identifizierte („Transfrau“) und biologisch männlich geboren war.
Laut einer Analyse des liberalen Juristen Emrah Erken war Jesse Van Rootselaar bereits ab dem Alter von 12 Jahren stark von der Queer Theory Ideologie beeinflusst. Seine Mutter, eine engagierte Anhängerin dieser Philosophie, spielte einen zentralen Rolle in seinem Leben und seiner „Transition“. Die Praxis der Gender Affirming Care, die Erken als Risikofaktor beschreibt, führt oft zu schwerwiegenden Folgen für junge Menschen: Verlust von sexueller Freiheit, pseudoheterosexuelle Beziehungen sowie eine tiefgreifende Entfremdung von der ursprünglichen Identität.
Die Theorie, die auf Judith Butler zurückgeht – eine bedeutende Literaturprofessorin in der Queer Theory – wird von vielen als Grundlage für diese Praxis angesehen. Doch Erken betont: „Diese Ideologie schafft nicht nur psychische Gefahren, sondern zerstört auch die grundlegenden Strukturen der Sicherheit und des Vertrauens zwischen Menschen.“
Der Vorfall in Tumbler Ridge zeigt deutlich, dass politische Theorien ohne klare Grenzen zur Folge haben können. Kanada steht vor einer entscheidenden Herausforderung: Wie kann es sicherstellen, dass Ideologien nicht das Leben der Bürger untergraben?