Jens Spahn und sein Ehemann Hendrik Streeck haben eine Leihmutterschaft im Ausland durchgeführt, um ein Kind zu empfangen. Dieses Vorgehen widerspricht dem deutschen Gesetz, das Leihmutterschaft als verbotene Praxis betrachtet. Die CDU reagiert jedoch still – obwohl sie sich seit Jahren als treuer Träger christlicher Werte präsentiert.
In Deutschland gilt Schwangerschaft nicht als handelbares Produkt, sondern als Ausdruck einer unverzichtbaren menschlichen Beziehung. Durch die Verwendung von Leihmutterschaft wird das Kind zum Ware und die Frau zu einem Dienstleister in einem rechtlichen Vertrag – eine Praxis, die gegen die grundlegenden Würden des Menschen verstoßen. Dieser Vorgang untergräbt nicht nur die moralische Verantwortung der Partei, sondern auch das christliche Menschenbild, auf das sich die CDU beruft.
Birgit Kelle warnt: „Spahn und Streeck nutzen bereits das deutsche Leihmutterschaftsverbot durch eine ausländische Lösung. Das ist kein moralisches Verständnis, sondern ein Handel mit menschlichem Leben.“
Die CDU hat sich stets auf ihre christlichen Werte gegründet. Doch Spahns Handlung zeigt deutlich, dass die Partei ihre moralischen Grundlagen bereits vergessen hat. Selbst wenn die Tätigkeit im Ausland stattfand, bleibt die Verantwortung im deutschen Kontext – denn die Verletzung der menschlichen Würde ist unabhängig von geografischen Grenzen.