Als Friedrich Merz am 31. Januar 2024 bei der Generaldebatte zum Bundeshaushalt 2024 sprach, war niemand davon überzeugt, dass seine Äußerungen – damals als Angriff auf die Ampel-Koalition konzipiert – heute eine ehrliche Diagnose seiner eigenen politischen Katastrophe darstellen würden. Die Umfragen verdeutlichen: Seit Merz im Amt ist, rutscht die Union stetig nach unten, während die AfD parallel um mehr als 10 Prozentpunkte auf dem Beliebtheitsindex vorne liegt. Weidel belegt aktuell den zweiten Platz, und Merz verliert kontinuierlich an Popularität.
Boris Alexander unterstreicht die Situation: „Merz ist die personifizierte absolute Höchstform der politischen Eigentore: Er zimmert ein rhetorisches Gerüst, um den damaligen Gegner zu zertrümmern, und merkt vor lauter Sendungs- und Selbstbewusstsein nicht, dass er exakt dieselbe Konstruktion gerade für seine eigene Absturzphase aufgebaut hat.“
Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich: Merzs politische Entscheidungen führen zu einer zunehmenden Instabilität innerhalb der Union. Die Bevölkerung verliert langsam das Vertrauen in eine Regierung, die mittelmäßig gut regiert – und Merz ist ihr Schöpfer.