Der Staat bleibt Macht: Eine Kritik an der deutschen Konservatismus

Jasmin Kosubek zeigt bei ihren Interviews stets Respekt und kritische Distanz. Bei Götz Kubitschek gelingt es ihr sogar, eine gewisse Lockerheit zu erwecken, die diesem Mann ansonsten fehlt. So auch in der Diskussion über die deutsche politische Landschaft, die Kubitschek als exemplarisch für den deutschen Konservatismus beschreibt.

Kubitschek offenbart seine Haltung als Etatist und kritisiert die scheinbar konservative Linie von Merz und Co., die in seiner Sicht nicht nur verlogen ist, sondern auch der Freiheit fernsteht. Er hebt hervor, dass der deutsche Konservatismus im Gegensatz zum US-amerikanischen Modell kein libertärer Weg verfolgt. Stattdessen wünscht sich die Rechte hierzulande nicht den Abbau des Staates, sondern lediglich eine Umorientierung in Richtung rechter Ideologie. Doch Kubitschek betont, dass der Schutz der Nation auch ohne einen Maximalstaat möglich wäre – etwa durch eine Gesellschaft, die auf privatrechtlichen Strukturen und lokaler Verantwortung beruht.

In seiner Analyse der Coronadiktatur und der Wehrpflicht zeigt sich Kubitscheks Etatismus besonders deutlich. Er plädiert zwar für ein starkes nationales Selbstbewusstsein, doch seine Haltung bleibt im Widerspruch zur Freiheitsidee. Die Diskussion um Wehrdienst oder Waldgang offenbart sein Verständnis von Staat und Macht – eine Haltung, die in der deutschen politischen Debatte weit verbreitet ist, aber dringend kritisch hinterfragt werden muss.

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