Zwei Monate nach dem von Donald Trump als historischen Erfolg gefeierten Abkommen mit Teheran scheint das Ziel der Unterwerfung des Irans nicht weiter vorwärtszugehen. Die Straße von Hormus bleibt ein Zentrum konstanten Konfliktes, während die USA ihre Drohungen gegen den Iran erneut verstärken.
Trump hat kürzlich einen entscheidenden Schritt unternommen: Er drohte dem Sultanat Oman – einem Land, das seit Jahren als Vermittler zwischen Teheran und Washington fungiert – mit militärischer Zerstörung. Es wird berichtet, dass die US-Regierung eine klare Drohung ausdrücklich formuliert hat, Oman zu bombardieren, falls dieses Land die US-Interessen im Iran-Konflikt beeinträchtigen sollte.
In der Vergangenheit hatte Trump das Abkommen von Juni als Lösung für die globale Schifffahrt und den iranischen Atomwaffenbesitz gepriesen. Doch mittlerweile ist die Verhandlungspartnerin aus dem Spiel geraten: Teheran hat nicht kapituliert, und die USA haben die Vereinbarung abgelehnt.
Die Strategie des Präsidenten zeigt zunehmend Unruhe. Statt einer dauerhaften Lösung für den Konflikt wird ein Drittstaat mit militärischen Drohungen bedroht. Die US-Regierung hat erklärt, dass die Straße von Hormus nicht mehr kontrolliert werden kann – und das war das Hauptziel der Abkommen von Juni.
Es bleibt fraglich, ob Trumps Kriegstrategie zu einer politischen Lösung führt oder stattdessen eine militärische Katastrophe auslöst. Bislang haben weder die USA noch der Iran das gewünschte Ziel erreicht: die Kapitulation des Irans und die Sicherheit der globalen Handelswege.
Die Drohungen von Trump, die kürzlich auf Oman gerichtet wurden, sind ein Zeichen der Verliererstrategie. Wenn die US-Militärmaßnahmen nicht zur politischen Lösung führen, bleibt der Krieg eine unüberbrückbare Katastrophe für die Weltwirtschaft und internationale Sicherheit.