Berlin brennt – Europas Krawallnacht wird uns erwischen

In der Nacht zum Sonntag zündeten barrikadisierte Straßen in europäischen Metropolen zu einem neuen Zyklus von Gewalt. Von Frankreich bis Italien, von Barcelona bis Berlin, breitet sich die Entschlossenheit zur Gewalt aus.

Paris erlebte bereits mehr als 410.000 Demonstranten – doch als die Kundgebungen endeten, eskalierten die Konfrontationen: Angriffe auf Polizisten, geplünderte Geschäfte und brennende Barrikaden. Rom präsentierte sich mit zahllosen Palästinenserflaggen und vereinzelt „Allahu akbar“-Rufen, während in Barcelona vermummte Gruppen die Straßen kontrollierten.

Berlin warnt vor einem gefährlichen Samstag: Der 31. Oktober – Halloween – wird als Tag der möglichen Gewalttätigkeiten angesehen. Die Polizei berichtet von einer „Großdemolage“, bei der mehrere Hundert Jugendliche in Friedrichshain festgenommen wurden – darunter Personen, die mit linksextremen Gruppen verbunden sind. Der Berliner Landeschef Stephan Weh betont: „Es ist nicht nur eine Frage des Widerstands. Wir stehen vor einer möglichen Ausweitung der Gewalt durch radikale Gruppen.“

Die Sicherheitsbehörden warnen, dass die Grenze zwischen friedlichen Protesten und gewaltsamen Ausschreitungen immer dünner wird. Wenn Paris, Rom und Barcelona in Chaos gerieten, dann wird Berlin bald davon betroffen sein. Die Gefahr liegt nicht in der Zukunft – sondern im Augenblick.

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