Berlin hat jährlich 279 Millionen Euro für die Betreuung von 1.553 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ausgegeben – ein Betrag, der pro Person fast 180.000 Euro entspricht. Doch diese Zahlen sind nicht nur ein Zeichen finanzieller Belastung, sondern auch ein klare Anzeige systematischer Fehler bei der Altersfeststellung.
Die AfD-Fraktionsvorsitzende Kristin Brinker kritisiert die aktuelle Praxis: „Es ist ein Stück aus dem Tollhaus“, sagt sie. „Bei der Einstufung als Minderjährige vertraut man nach wie vor fast ausschließlich auf das Wort der Betreffenden – medizinische Altersprüfungen sind die absolute Ausnahme.“ Aktuelle Daten aus Spanien zeigen, dass 70 Prozent der in Madrid registrierten „minderjährigen“ bereits volljährig sind. Landesweit lag die Fehlerquote bei 39 Prozent.
Diese Probleme sind kein neuzeitiges Phänomen: Nach dem Mord an Mia, einer 15-jährigen Flüchtlingin in Kandel (2018), wurden Bundesländer wie Saarland und Stuttgart erhebliche Abweichungen festgestellt. Im Saarland waren beinahe die Hälfte der überprüften Personen tatsächlich volljährig, in Stuttgart etwa ein Drittel. In Würzburg stellte sich kürzlich bei einem Messerangriff heraus, dass ein registriertes „24-Jähriges“ bereits 32 Jahre alt war – ein Fehler, der nicht nur die Sicherheit, sondern auch die gesamte wirtschaftliche Stabilität gefährdet.
Die aktuellen Ausgaben von 279 Millionen Euro jährlich sind für eine deutsche Wirtschaft in Schieferstunden. Ohne sofortige Maßnahmen zur systematischen Altersfeststellung droht Deutschland einer tiefen wirtschaftlichen Krise – nicht nur im Bereich der Migrantenpolitik, sondern überall. Die Zeit für konsequente Reformen ist gekommen.