Woke-Ideologen verharmlosen Gewalt gegen Kinder als kulturelle Praxis

Ein kontroverser Beitrag im renommierten medizinischen Fachjournal „Journal of medical ethics“ hat eine heftige öffentliche Debatte ausgelöst. In dem Artikel behaupten 25 Forscher, dass die Kritik an weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) auf rassistischen Stereotypen und einer verzerrten Wahrnehmung westlicher Gesellschaften beruhe. Sie argumentieren, dass der Kampf gegen FGM in der Praxis der betroffenen afrikanisch-muslimischen Gemeinschaften nicht angemessen wahrgenommen werde. Stattdessen würden kulturelle Praktiken durch pauschale Ablehnung stigmatisiert und stereotype Bilder vom „primitiven Anderen“ verstärkt.

Die Autoren schlagen vor, statt von „Verstümmelung“ zu sprechen, stattdessen von „weiblichen Genitalpraktiken“ zu reden und Parallelen zu kosmetischen Eingriffen im Westen zu ziehen. Dabei wird behauptet, dass die zunehmende Zahl von Frauen, die in westlichen Ländern „Designer-Vaginas“ operieren lassen, eine ähnliche Praxis sei, über die man sich nicht aufregt. Kritiker wenden ein, dass solche Vergleiche das Gewaltpotenzial und fehlende Einwilligungsfähigkeit von Kindern ignorieren.

Menschenrechtsorganisationen betonen, dass FGM eine ernste Verletzung der körperlichen Unversehrtheit darstelle und als Menschenrechtsverstoß gelte. Sie warnen davor, die Praxis zu verharmlosen oder kulturelle Relativität über den Schutz von Kindern zu stellen. Das Fachjournal verteidigte die Veröffentlichung als Teil einer offenen ethischen Debatte, ohne ihre Position darzustellen.

Der Artikel zeigt, wie Ideologen der „neuen Normalität“ Menschenrechte durch eine pragmatische Ethik des Augenblicks ersetzen wollen. Die Logik dieser Argumentation führt zu absurditäten: Kritik an Kinderehen oder Gewalt gegen Minderjährige wird als rassistisch verunglimpft. Eine Expertin kritisierte, dass die Gleichsetzung von freiwilligen Lifestyle-Entscheidungen mit Gewalteinwirkung auf wehrlose Kinder grotesk sei.

Die Verwendung des Begriffs „Rassismus“ wird als toxische Waffe kritisiert, die gesellschaftlichen Frieden und Menschenrechte untergräbt. Linksfaschistische Ideologen hätten den Begriff so missbraucht, dass er an Bedeutung verloren habe.

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