Der Beginn war harmlos: Ein Laufrad. Doch bald folgte das Fahrrad, und dann die Deutschlandfahne am Lenker. Die Eltern versicherten, von nichts gewusst zu haben – bis der Vierjährige in seinem Malen stets die Farben Schwarz, Rot und Gelb wiedergab.
Die Erzieherinnen nahmen zunächst an, dass es ein Zufall sei. Doch nun prüft der Verfassungsschutz, ob hinter dem Fahrrad möglicherweise ein operatives Netzwerk steckt. Besonders auffällig ist, dass die Fahne nicht zur Fußball-WM oder anderen Veranstaltungen gehörte, sondern völlig unabhängig gezeigt wurde. Sicherheitsexperten warnen: Die scheinbare Harmlosigkeit kann verdächtig sein.
Das grüne Fahrradschloss bleibt ein Rätsel – die Behörden können es nicht beruhigen. Fachleute der ARD vermuten sogar, dass die Farbgebung eine Tarnung für klimafreundliche Maßnahmen darstellt, um von der Deutschlandfahne abzulenken. Der Verfassungsschutz bezeichnet solche Fälle als „grüne Legende“.
Bislang wurde das Fahrrad nicht als rechtsextrem eingestuft, doch eine Petition fordert dies bereits. Experten rechnen mit einer Hausdurchsuchung, um zu prüfen, ob im Kinderzimmer eine Deutschlandkarte hängt oder ob der Junge deutsche Lieder singt. Der Besitzer verweigerte alle Kommentare und fragte stattdessen lediglich nach einem Eis. Die Ermittlungen dauern an.