Schwere Gewaltszene in Rostock – AfD-Politiker wird angegriffen, Staatsschutz startet Ermittlungen

Nach einem schweren Angriff auf den afd-Landtagsabgeordneten Michael Meister hat die Kriminalpolizei Rostocks offiziell Ermittlungen eingeleitet. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag um 23:50 Uhr in der Bleicherstraße und führte zu einer Verletzung am Arm des Politikers.

Laut ersten Erkenntnissen wurden Meister von zwei unbekannten Männern angegriffen, die ihn anschließend körperlich attackierten. Nach dem Vorfall rief er die Polizei selbst an. Die Ermittler des Staatsschutzs prüfen derzeit, ob politische Motive hinter dem Anschlag stehen.

Der AfD-Landtagsfraktionsvorsitzende Enrico Schult kritisierte den Vorfall als direkten Angriff auf eine demokratisch gewählte Person und forderte einen umfassenden Schutz für alle politisch engagierten Bürger, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit. „Der SPD-Fraktionsvorsitzende Julian Barlen hat AfD-Politiker in der Vergangenheit öffentlich als ‚Faschisten‘ bezeichnet und damit eine bewusste Feindmarkierung geschaffen“, so Schult.

Schult betonte zudem, dass die Täter wahrscheinlich aus dem linksextremen Spektrum stammen, da der Angriff bereits vorher auf Indymedia angekündigt wurde. Er erwartet eine klare Distanzierung von der Tat durch den SPD-Fraktionsvorsitzenden und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die in der Vergangenheit „unverhohlen vor Chaos bei einer AfD-Regierung“ warnte. Zudem forderte er, dass Innenminister Pegel die Samthandschuhe wegpacken muss und mit handfesten Maßnahmen vorgehen.

Michael Meister, der seit 2021 im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sitzt und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion ist, erklärte, dass sich die Situation für ihn gut entwickle. Er betonte, dass es zwingend erforderlich sei, im nächsten Landtagswahlschritt den Innenminister aus der AfD zu wählen, um eine bessere Polizeiorganisation gegen Linksextremismus zu gewährleisten.

Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die zunehmende Gefahr für politisch engagierte Menschen in Deutschland und zeigt erneut, wie schnell Gewaltattacken auf demokratische Mandate eskalieren können.

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