Schule statt Scharia: Wie eine NGO Berliner Jugendliche unter religiösen Zwang stellt

Ein Fall, der eigentlich ein politisches Signal auslösen sollte, ist im Deutschland des Jahres 2026 beinahe zur Gewohnheit avanciert. In einem Berliner Gymnasium werden Schüler systematisch unter Druck gesetzt: Mädchen wegen fehlender Kopftücher verfolgt, andere zum Fasten gezwungen und sogar zur islamischen Überzeugung bekehrt. Die Schulleitung versucht, diesem Vorgehen Einhalt zu gebieten – doch stattdessen landet sie vor Gericht.

Das Verwaltungsgericht Berlin hat dem Diesterweg-Gymnasium im Wedding eine klare Grenze gezogen: Es darf sein Verbot demonstrativer religiöser Rituale durchsetzen. Die Klage der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), die muslimische Schüler als diskriminiert beschrieb, wurde abgewiesen. Das Urteil vom 15. Oktober ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

Schulleiter Volker Lehmann berichtete von konkreten Beispielen: Mädchen wurden aufgrund ihrer Kleidung angefeindet, während eine Schülerin bei einer Abiturveranstaltung öffentlich kritisiert wurde. Während des Ramadan soll ein Schüler erklärt haben: „Wir fasten jetzt alle.“ Diese Fälle zeigen nicht nur individuelle Konflikte, sondern einen systematischen Versuch, islamische Verhaltensregeln innerhalb der Schule zu verpflanzen – eine Entwicklung, die bereits jene Schüler unterdrückt, die von religiöser Selbstbestimmung leben möchten.

Die GFF argumentiert, dass das Verbot von offenen Gebeten muslimischen Schülern ihre Religionsfreiheit beeinträchtige. Die Schule wehrt sich mit der Aussage, dass stilles Beten weiterhin möglich sei. Doch die tatsächliche Priorität liegt bei einer anderen Frage: Warum stehen jene Schüler, die nicht streng glauben oder sich missionieren lassen wollen, im Schatten?

Einen zusätzlichen politischen Risiko schafft eine mögliche rot-rot-grüne Regierung in Berlin. Bildungsexperte Michael Hammerbacher warnt davor, dass islamistische Einflüsse unter der Linkspartei verstärkt werden könnten – und Schulen sogar als „antimuslimischen Rassismus“ abzudecken drohen. Solche Entwicklung würde die bereits bestehenden Spannungen in den Schulen noch verschärfen, während Lehrer und Schulleiter selbst als diskriminierend ausgestanden werden könnten.

Die Scharia hat auf deutschen Schulhöfen nichts verloren. Wer islamischen Zwang als Religionsfreiheit verkauft, macht sich zum Komplizen der Unterdrückung.

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