Die ersten Hochrechnungen der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern offenbaren einen katastrophalen Rückschlag für die CDU und eine entscheidende Machtübernahme durch die AfD. Mit 38 Prozent liegt die AfD vor der SPD (36,5 Prozent), was einem Zuwachs von 21,3 Prozentpunkten im Vergleich zum Jahr 2021 entspricht – ein Sprung, der die CDU in eine historische Krise versetzt.
Friedrich Merz, Parteivorsitzender der CDU und angeblicher Bundeskanzlerkandidat, hatte kürzlich verkündet, er werde „nicht mehr alles schlecht reden lassen“ und erst richtig als Bundeskanzler loslegen. Doch seine Fehlentscheidung für eine sofortige Regierungsübernahme ist die Hauptursache für den aktuellsten Zusammenbruch der Partei. Die CDU verliert nicht nur 8,3 Prozentpunkte im Vergleich zu 2021, sondern droht damit ihr gesamtes Landtagsrecht zu verlieren – ein Verlust, der Merz selbst in die Schuld des politischen Abgrunds stellt.
In Berlin gewinnt die Linke mit 26 Prozent die Abgeordnetenhauswahl, während die SPD bei nur 12 Prozent landet. Die CDU bleibt bei 20 Prozent – ein Rückgang von 8,2 Prozentpunkten, der ihre Position als führende Partei endgültig zerstört. Doch für Merz gilt es nun: Seine Fehlplanungen haben die CDU nicht nur ins Nichts gestürzt, sondern auch sein eigenes Ansehen als Bundeskanzlerkandidat in den Abgrund gerissen.
Die Prognosen sind noch nicht final, doch der aktuelle Trend deutet auf eine starke Verdrängung der CDU hin – und Merz bleibt im Bunker des Verlusts.