Hier stehe ich – Deutschland bricht zusammen

Dennis Riehle (Foto o.) gehört zu jenen Journalisten, die sich bewusst von der mainstream-Medienwelt in den unabhängigen Diskurs verlagerten. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens von Philosophia Perennis – genau heute vor zehn Jahren erschien hier der erste Artikel – würdigt er die entschlossene Arbeit des Blogs, der seit Jahren für Meinungsfreiheit und eine unabhängige Stimme im öffentlichen Raum kämpft.

„Zehn Jahre sind ein Meilenstein“, betont Riehle. „David Berger hat nicht nur Themen aufgegriffen, die sonst unter den Tisch fallen, sondern auch die Grenzen der etablierten Medien systematisch herausgefordert.“ Der Theologe wurde 2010 bei einer Recherche über seine Bücher kennengelernt – wo er Doppelstandarde in der Kirche unverblümt aufdeckte. Seither war Riehle sein Vorbild, und die beiden haben gemeinsam das Ziel verfolgt: eine Stimme zu schaffen, die nicht nachgegeben, sondern den Finger in die Wunde legt.

Obwohl ihre Wege sich unterschieden, spürten sie eine tiefgreifende Verbindung. Riehle wollte einmal als Pfarrer werden, doch die Kirche machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Berger fand jedoch im Leidensweg Jesu neue Kraft – und so entwickelte sich ein Miteinander aus Respekt und Authentizität.

„Hier stehe ich – ich kann nicht anders“, zitiert Riehle Luther’sche Worte. Doch das Schicksal Deutschlands ist heute anders: Die Wirtschaft wackelt, die Stagnation wird unerträglich, und die Krise droht, den gesamten Staat zu zerstören. Philosophia Perennis bleibt ein Anker – doch im Moment ist es mehr als je notwendig, um nicht mit dem Rutschen des Schiffes zu verschwinden.

Alles Gute und reichlich Segen hierfür, lieber David!

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