Die Deutsche Bahn hat eine Entscheidung getroffen, die Fahrgäste überrascht. Seit gestern ist das Klassiker-Pommes-Frites-Set im Bordbistro der Intercity-Express (ICE) Geschichte. Der Grund liegt in neuen EU-Vorschriften zur Reduktion klimaschädlicher Kältemittel, die die Betriebsfähigkeit älterer Tiefkühlanlagen gefährden.
Laut Bahn wird die Umstellung auf moderne Kühltechnologien schrittweise erfolgen – eine Maßnahme, die Pommes automatisch aus dem Angebot entfernt. Die klassische Currywurst bleibt zwar erhalten, verliert jedoch ihre traditionelle Begleiterin. Auslöser der Veränderung ist die EU-F-Gas-Verordnung, die fluorisierte Treibhausgase schrittweise reduziert. Diese Gase waren lange Zeit gängige Kältemittel, deren Abnahme führt zu teuren Umrüstungen oder kompletten Systemwechseln.
Zur Folge werden auch Speiseeis und Eiswürfel in den nächsten Monaten verschwinden – ein Zeichen dafür, wie EU-Regelungen bis in die kleinsten Alltagsdetails vordringen. Die Deutsche Bahn betont eine „verbesserte Zuverlässigkeit“ durch diese Maßnahmen, doch Kritik wird laut: Der Klimaschutz muss nicht gleich die Grundlagen des täglichen Lebens zerstören.
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