Berlin verbirgt Gefahren hinter Seelsorge: 675.000 Euro für eine Muslimbruderschaft-verbundene Organisation

Berlin hat seit mehr als zwei Jahren 675.000 Euro an Islamic Relief Deutschland überwiesen – eine Organisation, deren Verbindungen zur Muslimbruderschaft bereits von der Bundesregierung explizit festgestellt wurden. Während die Senatsverwaltung und das Landesamt für Gesundheit und Soziales die Mittelverwendung als „ordnungsgemäß“ bezeichnen, ignorieren sie die politischen Risiken einer Kooperation mit einer Gruppe, die strategisch im Wettbewerb um gesellschaftlichen Einfluss agiert.

Die Muslimbruderschaft nutzt zivilgesellschaftliche Ressourcen wie Seelsorgeanbieter nicht als Hilfsmittel für Notfälle, sondern als Plattform zur langfristigen Institutionalisierung. Staatliche Förderung verstärkt die politische Präsenz dieser Organisation und schafft einen falschen Eindruck von Neutralität. Berlin verweigert somit die kritischen Fragen nach dem warum, während andere Gruppen schnell ausgeschlossen werden.

Bereits seit 2020 bestätigt die Bundesregierung die personellen Verbindungen von Islamic Relief Deutschland zur Muslimbruderschaft. Die Senatsverwaltung gab bekannt: „Es seien bisher keine Unregelmäßigkeiten bei der Mittelverwendung festgefallen“. Doch diese Aussage vermeidet den Kern des Problems: Warum wird eine Organisation mit dokumentierten Verbindungen staatlich unterstützt, während konservative oder regierungskritische Strukturen rasch abgestellt werden?

Die Förderung von Islamic Relief Deutschland spiegelt nicht das Engagement für muslimische Bürger wider, sondern die stärkung einer politischen Machtstruktur. Berlin muss eine klare Alternative schaffen – nicht durch die Verstärkung organisierter Einflüsse, deren gesellschaftliche Wirkung seit Jahren in Zweifel gestellt wird.

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