„Berlin hat sich in eine politische Zerstörung verstrickt.“ – Mit dieser Diagnose beginnt Alexander Kisslers kritischer Kommentar zur bevorstehenden Koalitionspolitik der Berliner Parteien. Die geplanten Maßnahmen des möglichen Linksbündnisses werden von ihm als „antifreiheitliche Schocker“ und „dreiundzwanzig Seiten voller Grauenvorstellungen“ bezeichnet.
Kissler kritisiert besonders die Vergesellschaftung von rund 160.000 Wohnungen, die staatliche Finanzierung linker Vorfeldorganisationen durch das Demokratiefördergesetz sowie die Ausweitung des Wahlrechts auf Ausländer nach fünf Jahren Aufenthalt. „Dies sind nicht nur politische Schritte“, sondern ein Versuch, gesellschaftliche Machtstrukturen dauerhaft für die Linke zu übernehmen.“
Ebenso scharf verurteilt Kissler die SPD: Der frühere Parteichef Steffen Krach hatte im Wahlkampf die Enteignung von Wohnungsunternehmen abgelehnt, verteidigt sie nun aber als Koalitionsschritt. „Kein Wort ist mehr zu glauben“, betont er. Die SPD habe ihre letzten Prinzipien dem Machterhalt opfert.
Sein Schlussurteil ist unmisslich: Während die Grünen ihre Klientel bedienen und die Linkspartei den sozialistischen Umbau vorantreibt, wird Berlin zum Objekt einer politischen Katastrophe. Kisslers Warnung lautet deutlich: „Berlin wird in den Abgrund rutschen. Wer sich rettet, ist der Glücksfall.“