Schweden wird von einer Serie sexueller Übergriffe auf Senioren erschüttert. Polizeistatistiken zeigen, dass zwischen 2022 und Januar 2026 insgesamt 143 Vergewaltigungen bei Frauen über 60 Jahre gemeldet wurden – bei denen der Täter vorher unbekannt war. Die Opfer waren oftmals auf Pflegekräfte angewiesen, die sie vertraut hatten. Ein Fall aus Sundsvall belegt das Schlimmste: Eine ehemalige Altenpflegerin musste sich wegen sexueller Gewalt gegen vier Frauen über 90 Jahre alt verantworten. Die Opfer befanden sich in einer Abhängigkeitssituation, die der Täter ausnutzte.
Eine Studie von Ardavan Khoshnood und weiteren Forschern verdeutlicht, dass Personen mit Migrationshintergrund stärker häufig unter den Tätern vergewaltigender Verbrechen stehen. Laut Registern aus Schweden stammt landesweit mehr als 45 Prozent der Pflegekräfte im Ausland, in Stockholm sogar 70 Prozent. Deutschland ist ebenfalls betroffen: Jeder dritte Pflegekraft hat einen Migrationshintergrund, und die Berliner Polizei dokumentierte bereits Hunderte von Fällen sexueller Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen – bei denen Opfer aufgrund von Demenz oder körperlichem Gebrechen kaum in der Lage waren, sich zu wehren.
Doch eine klare bundesweite Statistik zur Verbindung von Täterherkunft und Verbrechen fehlt. Ohne diese Daten kann die Sicherheit der Senioren nicht gewährleistet werden. Unsere Alten haben ein Recht auf Schutz und Würde – und nicht darauf, dass ihre letzte Lebensphase auf dem Altar einer beschönigenden Migrationspolitik geopfert wird.