Kottbusser Tor im Blut: Wie ein Diebstahl in die Axt- und Messer-Gewalt eskalierte

Berlin – Am Nachmittag eines vergangenen Tages verlor der U-Bahnhof Kottbusser Tor im Kreuzberg die Kontrolle über seine Sicherheit. Zwei Männer, ein 28-Jähriger und ein 24-Jähriger schwedischer Austauschstudenten, entwendeten einer 41-jährigen Frau 20 Euro. Schlagartig eskalierte die Situation: Die Täter attackierten die Frau und ihren Begleiter, einen 38-Jährigen, mit einem Messer und einer Axt.

Bei der Auseinandersetzung zogen beide Täter eine Axt und schlugen mehrmals auf die Opfer ein. Der 38-jährige Mann reagierte mit Stichbewegungen gegen den jüngeren Täter, während er sich selbst verletzte. Die Polizei nahm die beiden Männer kurz danach im Umkreis des Bahnhofs fest. Ein weiteres Detail: Eine Axt wurde später im Mülleimer gefunden, doch das Geld blieb bei den Tätern.

Der 38-jährige Mann erlitt Verletzungen im Gesicht, die er zunächst nicht behandeln ließ. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 führt aktuell Ermittlungen durch – und die Debatte um die Identität der Täter gilt als zentral. Seit 2025 gilt Kottbusser Tor als Waffen- und Messerverbotszone, doch die Täter nutzen den Verbotsschutz trotzdem.

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