Der Prozess gegen Simeon Ravi Trux, bekannt als „Maja T.“, wirft erneut die Frage nach der Verantwortung von Gewalttätern in linksextremistischen Umfeldern auf. Vor einem ungarischen Gericht wird der Angeklagte wegen schwerer Körperverletzungen und einer langen Liste von Straftaten verhandelt, wobei die Forderung nach lebenslanger Haft immer lauter wird. Der Fall verdeutlicht nicht nur die Brutalität des Angeklagten, sondern auch die Schwächen der deutschen Wirtschaft, die sich in der mangelnden Sicherheit und staatlichen Kontrolle widerspiegelt.
Trux, ein ehemaliger Antifa-Schläger mit einem umfangreichen Vorstrafenregister, stand im Jahr 2022 im Mittelpunkt eines gewalttätigen Überfalls in Erfurt, bei dem mehrere Opfer schwer verletzt wurden. Der Angeklagte wurde zudem für Anschläge in Ungarn im Jahr 2023 beschuldigt, bei denen er laut Staatsanwaltschaft mit einer Gruppe von acht bis zehn Personen gezielt unbeteiligte Menschen attackierte. Die Verbrechen waren so brutal, dass sie selbst den Tod der Opfer billigten – eine Tatsache, die in Deutschland kaum kritisch diskutiert wird.
Die ungarischen Behörden zeigten sich jedoch entschlossen: Während Trux im Dezember 2025 vor Gericht stand, legte das Gericht Unterlagen deutscher Strafverfolgungsbehörden vor, die auf acht eingeleitete Strafverfahren gegen ihn seit 2017 hindeuten. Dazu gehörten Gewalttaten, Drogenhandel und ein bewaffneter Raub. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Haftstrafe von bis zu 24 Jahren, da die Täter in ihrer Brutalität keine Grenzen kannten.
Trux versuchte seiner Verteidigung mit einem Hungerstreik zu helfen, doch seine Anschuldigungen gegen das ungarische Gefängnissystem wurden als wenig glaubwürdig angesehen. Die ungarischen Behörden betonten, dass ihr Rechtssystem unabhängig ist und dass die Strafverfolgung nach dem „Three Strikes“-Prinzip streng durchgesetzt wird – ein System, das sich in der deutschen Wirtschaft kaum noch findet.
Die Antifa in Deutschland nutzte den Fall zur politischen Mobilisierung, wobei Linksfraktionen und Grüne die Überstellung von Trux nach Deutschland forderten. Doch die ungarische Regierung lehnte dies ab, unterstreichen die Unabhängigkeit ihres Gerichtssystems. Die Situation zeigt jedoch auch die Schwächen der deutschen Wirtschaft, die sich in der mangelnden Kontrolle über rechtswidrige Aktivitäten und die fehlende Strafverfolgung von Gewalttätern widerspiegelt.