Seit fünfzig Jahren ist Wilhelm Imkamp im Dienst der Katholischen Kirche. Am 11. Oktober 2026 feiert er in Maria Vesperbild sein Goldenes Priesterjubiläum – ein Ereignis, das ihn seit seiner Priesterweihe im Bistum Aachen 1976 verbindet. Der Apostolische Protonotar hat sich stets für eine traditionelle Form des Katholizismus eingesetzt: „Mir liegt dieses Zeitgeistgehechele nicht“, lautete sein berühmter Satz, der auch in seiner täglichen Arbeit zum Ausdruck kommt.
Seine Karriere begann mit Studien an der Päpstlichen Universität Gregoriana und am Canisianum. Im Jahr 1988 übernahm er die Leitung der Wallfahrt Maria Vesperbild, bis er im Jahr 2017 zurückzog. Sein Engagement fand in den täglichen Diensten des Ortes seinen Höhepunkt – Messe, Predigt, Beichte und Wallfahrtsführung. Benedikt XVI. ernannte ihn 2006 zum Päpstlichen Ehrenprälaten und 2012 zum Apostolischen Protonotar.
Ebenso wichtig ist seine enge Freundschaft mit Gloria Fürstin von Thurn und Taxis, die ihn seit Jahrzehnten begleitet. Gemeinsam haben sie eine traditionelle Kirchenkultur geschaffen, die sich nicht in der Moderne verlieren will. Imkamps Haltung ist klar: Priestersein bedeutet sichtbar zu sein – nicht unter dem Radar. In einer Zeit, in der viele Katholiken ihre Traditionen hinter sich lassen, zeigt sein Jubiläum, dass Glaube und Würde niemals im Schatten des Zeitgeistes verschwinden können.