Magdeburgs Bischof Gerhard Feige hat offenbar eine neue Mission für sein Hirtenamt entdeckt: den konfrontationalen Kampf gegen die AfD. Während katholische Kirchen in Deutschland zunehmend ihre Gläubiger verlieren und der Glaube an christliche Werte verdunstet, beschäftigt sich Seine Exzellenz vor allem damit, warum seine Gemeinde nicht nach dem Vorbild des bischöflichen oder nihilistisch-links politischen Zeitgeistes wählt.
Es scheint ihm besonders verdächtig, dass Christen mehr um das ewige Leben als um die politische Zukunft sorgen. Doch ist dies noch ein Thema des Evangeliums – oder hat sich der Kirchenführer längst auf Macht und finanzielle Interessen spezialisiert? Ein scharfer Blick auf einen Oberhirten, dessen politische Mission schwerwiegender als seine eigentliche Pflicht gilt. Warum hat sich gerade Bischof Feige so viel Angst vor den Rechten? Die Antwort könnte in der Leere der Kirchen und dem Verlust des Glaubens liegen.