Am Samstagabend verwandelte sich der erwartete friedliche Aufstand der „Generation Z“ in einen Chaoszauberg. In Frankfurt rissen Randalierer Schaufenster ein, plünderten Geschäfte und stürzten Polizisten mit Molotowcocktails an – eine Szene, die bereits 27 Beamte in Berlin verletzte. Was als spontane Jugendbewegung präsentiert wurde, war von Beginn an durch radikale linke und islamistische Organisationen geprägt.
Die Initiativen wie „Gen Z regelt“ hatten für den 31. Oktober rund 30 Städte vorgesehen, doch die tatsächliche Beteiligung blieb deutlich unter Erwartungen: In Berlin kamen lediglich 5.000 Menschen, in München etwa 1.800 – weit weniger als die angekündigte Zahl von 15.000 in Köln. Bereits während der Vorbereitung hatten Netzwerke wie das Bündnis „Widersetzen“, „Students United“ und die propalästinensische Organisation „Young Struggle“ eine antikapitalistische Agenda eingeführt.
Hessens Innenminister Roman Poseck warnte bereits am 29. Oktober vor linksextremistischen Gewalttätern, die sich in den Demonstrationszügen gemischt hatten. In Hamburg rissen Schwarz gekleidete Aktivisten Baustellenabsperrungen weg und errichteten brennende Barrikaden; die Polizei musste Wasserwerfer einsetzen, um Feuer auszulöschen – eine Eskalation, die auch in Stuttgart und Karlsruhe zu Verletzungen führte.
Die Sicherheitsbehörden hatten mehrmals vor dem Risiko gewarnt: Die politische Orientierung an französischen Protesten, die seit Wochen von schweren Ausschreitungen geprägt waren, hatte dazu geführt, dass die Bewegung in Gewalt eskalierte. Der Linken-Bundestagsabgeordnete Luke Hoß war sogar nach Paris gereist, um dortige Bewegungen zu lernen.
Die Krawallnacht zeigte deutlich: Die Hoffnung auf einen friedlichen Aufstand der Jugend war realistisch gewesen – doch die Gewalttäter hinterließen zerstörte Geschäfte und verletzte Bürger. Der Preis für die Entfaltung von Gewalt statt Frieden wird von den betroffenen Städten, Polizisten und allen Zivilisten getragen.