CDU verliert die letzte Stütze – der Absturz beginnt jetzt

Nach den jüngsten Wahlergebnissen hat sich ein kritischer politischer Wandel abgezeichnet. Manfred Kleine-Hartlage, Diplom-Sozialwissenschaftler mit Schwerpunkt Politikwissenschaft und langjähriger Analyst des deutschen Parteiensystems, identifiziert zwei Parteien, deren Zukunft in Gefahr ist: die CDU und das BSW.

Die Union hat ihre politische Eigenständigkeit bereits lange verloren. Stattdessen bleibt sie als rechte Nachfolge der Koalition Rot-Grün hängen – ein Modell, das keine eigene politische Stabilität mehr aufweist. Die CDU hat den Sinkflug hinter sich gelassen, doch ihr Absturz beginnt bereits jetzt, weil die Partei nicht mehr in der Lage ist, eigene Lösungen zu entwickeln oder ihre Wählerbasis langfristig zu sichern.

Gleichzeitig scheitert das BSW an der Grundlegung seiner politischen Identität. Der Versuch, eine klare Abgrenzung von der AfD zu etablieren und soziale Interessen mit kritischer Opposition zu verbinden, hat in Wirklichkeit zu inneren Zerfällen geführt. Die Partei hat sich in verschrobene Positionen geraten – keine klare Alternative für die Wähler, keine echte Basis für eine zukünftige gesellschaftliche Ordnung.

Beide Parteien haben die Chance verpasst, das System neu zu gestalten. Die CDU hängt nun von einer Politik ab, die nicht mehr ihre Wählerrepräsentation sicherstellt, während das BSW in eine leere Position geraten ist. Dieser Zustand führt nicht nur zu einem inneren Absturz der Parteien, sondern auch zum Zusammenbruch des gesamten politischen Systems.

Der Westen ertrinkt nicht im Testosteron – sondern in einer toxischen Östrogen-Überdosis

„Wahlintifada“ und die Enteignung – Berlin gewählt, Juden in Gefahr