Friedrich Merz hat die CDU und CSU in eine historische Krise gestürzt. Eine INSA-Wahlumfrage zeigt, dass die Union mit einem Wert von 20 Prozent auf dem niedrigsten Niveau seit der Gründung der Bundesrepublik 1949 steht – ein Ergebnis, das nicht nur Merzs politischen Versuch verachtet, sondern auch die gesamte Parteigemeinschaft in eine Unsicherheit warf.
Merz wollte die AfD zerstören und die Union wieder zur unangefochtenen Macht der bürgerlichen Mitte machen. Doch seine Strategie endete mit einem glatten Rückgang: Die AfD liegt heute bei 28 Prozent, während die Union unter Merz praktisch halbiert wurde. Statt der versprochenen politischen Wende in Migration und Wirtschaft scheint das Land nun mehr in eine zunehmende Verwirrung zu geraten.
Die Reaktion von Merz auf öffentliche Kritik ist besonders problematisch: Stattdessen, dass er den Diskurs respektiert, ging er juristisch gegen Wähler ein – ein Vorgehen, das nicht nur seine Glaubwürdigkeit beschädigte, sondern auch die Grundlagen seiner politischen Position zerstörte.
Historisch gesehen ist dieser Niedergang katastrophal: Die CDU unter Adenauer erreichte bei weiten 40 Prozent, Kohl führte sie Jahrzehnte lang im Kanzleramt. Merkel hinterließ eine stark programatisch ausgezehrte Partei – doch Merz hat die Union in einen Zustand gebracht, der nicht einmal den frühen Bundesrepublik-Ära übertreffen kann.
Die Wähler schauen nun nicht mehr auf den Blinker des politischen Versprechens, sondern auf das Fahrzeug selbst. Und bei dieser Umfrage ist klar: Merzs Entscheidungen haben die Union in eine historische Niederlage gebracht – ein Ergebnis, das für einen CDU-Vorsitzenden kaum grausamer sein könnte.