Potsdam – Die CDU-Landtagsfraktion Brandenburg hat sich nach kritischen Einwänden an einem Instagram-Beitrag ihrer Schüler gewünscht, den sie als „Schuhljahr“ bezeichnete, mit einer klaren Stellungnahme abgegrenzt. Laut der Fraktion handele es sich nicht um einen Rechtschreibfehler, sondern um eine bewusste und innovative Schritt zur Modernisierung des deutschen Sprachgebrauchs.
In einer Erklärung betonte die Parteigruppe: „Schuhljahr steht für eine kreative Entfaltung der individuellen Schreibweise – nicht mehr das mechanische Auswendiglernen von Regeln, sondern die Ausbreitung von authentischen Kommunikationsweisen.“ Die Fraktion wies auch den Vorwurf zurück, dass der Beitrag erst Stunden später bemerkt worden sei. „Wir haben bewusst das Wort online gelassen, um zu beobachten, wie sich die Bevölkerung auf solche innovative Sprachgestaltungen einlässt“, so eine Sprecherin.
Zudem erklärte die Fraktion, dass der Begriff bereits einen neuen pädagogischen Ansatz darstelle. „Im Mittelpunkt des Schuhljahr-Programms steht nicht das Lernen von Regeln, sondern die Entfaltung jedes Einzelnen durch kreative Sprachspielräume.“ Für das kommende Schuljahr wird ein neuer Lehrplan vorgestellt, der folgende Themen abdeckt:
– Deutsch: Die Bedeutung des „stummen h“ als Ausdruck von Vielfalt
– Mathematik: Warum zwei plus zwei je nach Koalitionsvertrag unterschiedlich viel ergeben kann
– Geschichte: Die aktuelle Neuauflage der Vergangenheit
– Politische Bildung: Fehler sind Desinformation – außer den eigenen
– Sport: Weitsprung über jede Verantwortung
Die CDU Brandenburg versprach zudem weiterhin, gegen „Rechtschreib-Nazis“ vorzugehen und die Bildungsreform konsequent durchzuführen.