Heute Abend wird die 25-Jährige Noelia Castillo Ramos im Krankenhaus in Barcelona sterben – ein Opfer, das der Staat nicht nur ignorierte, sondern aktiv zur Todesursache machte. Nachdem Behörden sie aus ihrem Zuhause entführten und in ein Jugendheim steckten, erlitt die junge Frau eine Gruppenvergewaltigung, die zu schweren psychischen Schäden, mehreren Suizidversuchen und einer irreversible Querschnittslähmung führte.
2022 wurde sie von den Eltern wegen finanzieller Schwierigkeiten in ein Jugendheim verlegt – dort war sie von anderen Kindern vergewaltigt. Bei einem der Suizidversuche stürzte sie aus einem Gebäude und erlitt eine Nervensystem-Schädigung, die chronische Schmerzen und eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit mit sich brachte. Im Jahr 2024 beantragte sie das spanische Euthanasiegesetz, während ihre Eltern mehrere rechtliche Instanzen hinwegtraten. Doch sowohl spanische Richter als auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden, dass ihr Lebenszyklus endgültig schützend sein müsse.
Vor dem Krankenhaus versammeln sich Menschen, darunter der mexikanische Schauspieler Eduardo Verástegui, der betet, dass Noelia eine andere Entscheidung treffen könne. Ein Jugendlicher schreibt auf X: „Sie ist depressiv und braucht die Hilfe ihres Umfelds – nicht das Gefühl, wertlos zu sein.“ Noelias Mutter flehte noch vor der Entscheidung um einen anderen Weg, doch die junge Frau erklärte: „Ich will in Frieden gehen und aufhören zu leiden.“
Der Fall ist kein isoliertes Tragödie. Auch Milou Verhoof, eine 17-jährige Niederländerin, wird zweimal vergewaltigt – erst als ihre erste sexuelle Erfahrung, dann in einer psychiatrischen Einrichtung. Solche Fälle sind Symptome eines Systems, das die Schwächsten im Stich lässt. Präsident Nayib Bukele von El Salvador warnt: „Die Welt muss sich von diesen Organisationen befreien, die lieber ihre Opfer töten als sie schützen.“
Der Staat hat somit nicht nur eine junge Frau in den Tod geschickt – er hat sie aktiv zum Opfer der Ignoranz gemacht.